Punctum Plaque Therapie bei Trockenem Auge

Sind Ihnen folgende Beschwerden vertraut?

  • Haben Sie müde oder gerötete Augen wenn Sie längere Zeit am PC oder vor dem Fernseher sitzen?
  • Brennen und jucken Ihre Augen häufig?
  • Haben Sie ein „Trockenheitsgefühl", oder ein Gefühl, als hätten Sie „Sand im Auge"?
  • Sind Ihre Augenlider morgens verklebt?
  • Tränen Ihre Augen manchmal sehr stark?

Diese Beschwerden können ein Hinweis auf ein soggenanntes „Trockenes Auge" sein.
Das „Trockene Auge" kommt häufig vor. Es betrifft ungefähr jeden 3. Patienten, der eine Augenarztpraxis besucht.

Dabei handelt es sich um eine komplizierte Störung der Augenoberfläche und des Tränenfilms. Oft sind Lidrandveränderungen Auslöser oder Begleiter dieses Beschwerdebildes. In den meisten Fällen verläuft diese Erkrankung relativ harmlos, wenn sie rechtzeitig erkannt und konsequent behandelt wird.

Allerdings kann ein sehr trockenes Auge ohne Behandlung zu starken Entzündungen oder Eintrübungen und Vernarbungen der Hornhaut führen. Dann entstehen schwerwiegende Konsequenzen oft verbunden mit einer Minderung der Sehfähigkeit.

Ein trockenes Auge entsteht immer dann, wenn die Menge der Tränenflüssigkeit herabgesetzt ist. Dabei kann entweder die gesamte Menge der Tränenflüssigkeit oder auch nur einzelne Bestandteile (Wasser, Schleim, Fett) vermindert sein.

Was kann man gegen ein trockenes Auge tun?

Es gibt drei Methoden, das trockene Auge zu behandeln:

1. Ersetzten der körpereigenen Tränenflüssigkeit

Mit einer Tränenersatzflüssigkeit (Augentropfen) wird ein Mangel an Tränenflüssigkeit ausgeglichen. Die Augentropfen benetzen die Oberfläche was zu einer Linderung der Beschwerden führt, ersetzten den natürlichen Tränenfilm, der die Hornhaut mit antibakteriellen Bestandteilen, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, jedoch nicht.

2. Erhalt der körpereigenen Tränenflüssigkeit

Mit einem kleinen Stopfen (Punctum plaque) wird ein sog. Tränenpünktchen (Abfluß) verschlossen. Die Tränenflüssigkeit bleibt länger auf der Augenoberfläche. Dies ist in den Fällen mäßiger bis stark ausgeprägter Trockener Augen angebracht und ermöglicht den Betroffenen damit einen oftmals weit angenehmeren Alltag.

3. Kombination aus Ersatz und Erhalt der Tränenflüssigkeit

Natürlich ist auch eine Kombination beider Methoden möglich, um in Fällen starker Trockenheit die Menge der künstlichen Tränen so weit wie möglich zu verringern. Die Menge der Tränenflüssigkeit ist bei jedem Menschen individuell verschieden.

Grundsätzlich aber gilt: Je mehr körpereigene Flüssigkeit gerettet werden kann, desto weniger körperfremde Flüssigkeit muss zugeführt werden. Die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit bei jedem Einzelnen ist so einzigartig wie sein Fingerabdruck. Das kann bei der Produktion von Augentropfen nicht berücksichtigt werden.

Ihr Nutzen:

  • Schnelle und anhaltende Besserung ihres Krankheitsbildes
  • Reduktion der Tropffrequenz in den meisten Fällen
  • Theoretisch unbegrenzte Verweildauer
  • Kein Fremdkörpergefühl
  • Für andere nicht sichtbar
  • Reduziert in vielen Fällen die Reizung beim
  • Kontraktlinsentragen
  • Entfernung durch den Augenarzt möglich