Frequenz-Verdopplungs-Perimetrie (FDT)

Warum ist die Untersuchung der Nervenzellen in der Netzhaut wichtig?

Für das menschliche Sehen sind verschiedene Sehqualitäten verantwortlich. Einerseits verfügen wir über ein „zentrales Sehen“ (scharfes Sehen, Farbensehen), andrerseits über ein eher unbewusstes Sehen, das der Orientierung dient (Gesichtsfeld, Bewegungssehen, räumliche Auflösung).

Der Grüne Star (Glaukom) ist deshalb so gefährlich, weil bei dieser Erkrankung zunächst das unbewusste Sehen ausfällt. Wenn wir merken, dass etwas mit unserem Sehen nicht stimmt, dann ist bereits das bewusste Sehen betroffen und somit schon ein weit fortgeschrittenes Stadium der Erkrankung erreicht.

Da bei der Glaukomerkrankung Nervenzellen zu Grunde gehen, kann eine verlorene Funktion nicht wiederhergestellt werden!

Die FDT-Perimetrie ermöglicht rechtzeitig unbewusste Veränderungen aufzudecken. Dadurch kann ein Glaukom frühzeitig erkannt und behandelt werden. Ferner dient die FDT-Perimetrie einer optimalen Verlaufsbeobachtung eines Glaukomes.

Wie funktioniert eine FDT-Perimetrie?

Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Nervenzellen in der Netzhaut. Durch die spezielle Lichttechnik des FDT-Gesichtsfeldes können diese Nervenfasern selektiv untersucht werden.

Geprüft werden in einer sehr kurzen Untersuchungszeit genau die Arten von Netzhautzellen, die nach neueren Erkenntnissen bei der Glaukomerkrankung sehr früh betroffen sind.

Das Verfahren ist besonders patientenfreundlich und deshalb auch bei Kindern einsetzbar.

Wenn Sie wünschen, dass wir eine FDT-Perimetrie bei Ihnen durchführen, vereinbaren Sie bitte mit uns einen Termin.